Die 5 größten Irrtümer keine eigene private Cloud zu installieren

Von Sebastian Geis. Veröffentlicht 08/06/2016.

In Unternehmen wie etwa aus dem Finanzbereich spielt Datensicherheit eine zentrale Rolle und das Speichern von Daten in einer öffentlichen Cloud ist schlichtweg unmöglich. Bei diesen Firmen ist die Datenablage auf privat betriebenen Servern vorgeschrieben.

Doch unabhängig davon, ob dieses Maß an Datensicherheit gesetzlich oder in Industriestandards vorgeschrieben ist, hegen Firmen gegenüber privaten Clouds noch viele Vorurteile, die unbegründet sind. Das sind die größten Irrtümer.

Mythos 1

Private Clouds sind schwerer zugänglich als andere Cloud-Lösungen

Unternehmen fürchten oft, dass eine Private Cloud zu komplexe Sicherheitsstufen hat, die einem berechtigten Nutzer den Zugang erschweren und die Benutzerfreundlichkeit sowie den mobilen Zugriff auf die Daten erschweren. Ohne Zweifel bietet die private Cloud viel mehr Sicherheit, was die Benutzerfreundlichkeit aber nicht einschränkt, solange alle zugriffsberechtigten Personen verantwortungsvoll mit ihren Passwörtern und Log-in-Daten umgehen.

Mit Ihrem Passwort für Ihr Bankkonto tun sie das ja auch. Trotzdem macht es natürlich Sinn, die Mitarbeiter über die Möglichkeiten des Datenmissbrauchs zu informieren.

Mythos 2

Private Clouds verursachen höhere Kosten

Es ist eine grobe Verallgemeinerung zu behaupten, dass die Nutzung von public Clouds billiger ist. Vielmehr bestimmen Faktoren wie Speicherkapazität oder die Anschaffung neuer Hardware die tatsächlichen Kosten einer privaten Cloud. Am Ende muss sie nicht teurer sein als eine Public Cloud.

Mythos 3

Private Clouds  haben eine steilere Lernkurve

Dienste wie Dropbox, Google Drive und Onebox sind einfach zu bedienen. Aber viele Private-Cloud-Systeme bieten ähnliche Schnittstellen und Funktionen, Tutorien und sind oftmals einfacher zu bedienen, da sie ohne viel Anleitung benutzt werden können. Wie Protonet SOUL nutzen viele cloudbasierte Kollaborationsprogramme soziale Networking-Technik und sind daher einfach zu bedienen.

Mythos 4

Private Clouds sind weniger skalierbar

Während die Skalierbarkeit der privaten Cloud in den Anfängen des Cloud-Computing ein Problem gewesen sein mag, hat sich die Technologie in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Viele private Cloud-Infrastrukturen können nahtlos nach oben oder unten skaliert werden. Alles, was Sie benötigen, ist ein einfaches Hardware-Upgrade.

Mythos 5

Private Clouds verursachen Kosten bei geringer Auslastung

Eine geringe Auslastung der privaten Cloud schlägt sich auf die Betriebskosten des eigenen Unternehmens nieder, was ansonsten das Problem des Anbieters einer Public Cloud ist. Obwohl das wahr ist, sollten viele Firmen die Nutzung ihre Cloud lieber bis zu dem Punkt ausreizen, an dem es keine Probleme mehr gibt. Die Kapazitätsauslastung macht in jedem Fall Sinn, unabhängig davon, ob Sie eine private Cloud verwenden oder nicht.

Fazit

Viele Nachteile, die über Private Clouds kursieren, basieren auf veralteten Vorstellungen. In der Vergangenheit gab es durchaus Rückschläge, aber viele Probleme sind inzwischen behoben, so dass eine private Cloud einer öffentlichen Cloud in Nichts mehr nachsteht.

Noch nicht überzeugt? Dann werfen Sie einen Blick auf die Private Cloud-Server von Protonet und informieren Sie sich, wie wertvoll Private Clouds sein können.

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Private Clouds und deren Vorteile