Die große Schwester ist da!

Von Jan Sapper. Veröffentlicht März 30, 2016.

Schon seit mehr als einem halben Jahr arbeiten wir an der neuen Generation der Carla. Wir haben sie mit der gleichen Liebe zum Detail entwickelt wie ihre kleinen Schwestern Carlita und Maya. Wichtig ist für Protonet immer das Design der Private Cloud Server. Niemand soll sich für seine Maya oder Carla schämen und sie in einem dunklen Serverschrank verstecken. Wir glauben, dass David, unser Lead-Designer, auch hier wieder einen großartigen Job gemacht hat und die neue Carla auf vielen Schreibtischen einen Ehrenplatz finden oder repräsentativ vom Regal im Büro strahlen wird.

Warum aber haben wir überhaupt eine neue Carla entwickelt? War die „Alte“ nicht mehr hübsch genug? Ganz und garnicht, schließlich trägt Carlita das bisherige Gehäuse weiterhin zu Schau.

Viele unserer Kunden, besonders im oberen Segment, haben allerdings verschiedenste Anforderungen und bisher konnten wir diese nicht optimal abdecken. Deshalb haben wir die neue Carla mit zwei Prämissen entwickelt: Sie soll deutlich leistungsstärker werden sowie mehr Speicherplatz bieten und vor allem modularer aufgebaut sein. Carla ist nun in vier Basisversionen verfügbar, die die meisten Anwendungsfälle abdecken. Zusätzlich lässt sie sich als „Build-to-order“ individuell anpassen.

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Carlita, Maya und die neue Carla

Mit bis zu 8 Kernen, 128 GB RAM, 250 GB SSD-caching und bis 40 TB Speicherplatz hat die neue Carla jede technische Spezifikation des bisherigen Carla-Modells mindestens verdoppelt. Davon profitieren insbesondere kreative Profis wie Fotografen oder Videoagenturen, die damit reichlich Speicherplatz für all ihre Projekte erhalten, bis hin zu großen mittelständischen Unternehmen mit mehreren Hundert Mitarbeitern.

Dabei ist die neue Carla genauso schreibtischfreundlich wie ihre Vorgängerin geblieben, da auch sie passiv gekühlt wird. Zudem ist die neue Carla die passende Basis für die kommende Protonet Software-Plattform für Business-Anwendungen. Im Entwicklungsprozess haben wir zudem sichergestellt, dass gerade IT-affine User sich den Server dank der neuen modularen Bauweise entsprechend ihren Anforderungen individuell anfertigen lassen können. Dafür haben wir etwas völlig Neues in die neue Carla eingebaut: Alle fünf Festplatten können vom Anwender ganz einfach selbst ausgetauscht werden!

Festplatten-Swap Ansicht aus der neuen Carla-Anleitung.

Festplatten tauschen. Ansicht aus der Anleitung.

Ein Serverschrank in der Größe von zwei Schuhkartons

Mit der neuen Carla verfolgen wir das Ziel, Kooperationen mit spezialisierten Software-Anbietern einzugehen, um deren jeweilige Lösungen in die Plattform SOUL zu integrieren. Denn mit der Leistungsfähigkeit der neuen Carla können User ohne spezielle IT-Kenntnisse gleich mehrere Business-Apps auf einer Box laufen lassen – ganz ohne Geschwindigkeits- oder Leistungsverlust. Mit der neuen Carla haben wir somit ein modulares Gerät geschaffen, das sich perfekt an die Anforderungen des Kunden anpassen kann, egal ob dieser den Fokus auf Speicherplatz, mehrere Apps oder auf eine große Anzahl an Benutzer legt. Anwender können mit diesem Kraftpaket ihre eigene Private Cloud erschaffen, um darin diverse Business-Applikationen wie CRM, ERP bis hin zu Digital Asset Management parallel laufen lassen.

Modulare Ausstattung

Die neue Carla startet wie ihr Vorgängermodell mit 4 TB Speicherplatz (RAID 1), 16 GB RAM und Quad Core Xeon Prozessor. Der Preis für diese Basisversion bleibt wie gehabt bei 4.699 EUR (zzgl. MwSt.) und kann modular erweitert werden.